Operation "Kein Mann bleibt zurück!"

Tag 1 bis 3: ARNHEIM

Nach 1-10 Stunden Fahrt erreichten wir das Arnheimer Kriegsmuseum gegen 1800. Es war natürlich schon zu! Aus Neugierde schnüffelten wir etwas rum und trafen zufällig den Besitzer des Museums. Wir kamen ins Gespräch und er ließ uns auf seinem Boden unser Lager aufschlagen (Gottseidank). Später erfuhren wir, daß das betreten der Arnheimer Wälder verboten war, hätten also wahrscheinlich eeh Ärger bekomm mitn Nachbarn ;o)
Bei einem gepflegten deutschem (dann hölländischem) Bier erfuhren wir einiges über das Hobby unseres Gastgebers. Das Bild sagt einiges darüber und noch viel mehr über unseren Niemack. Der sieht doch echt glücklich aus.
Martin war auch schwer begeistert mal ne "richtige" Waffe in der Hand zu halten und nicht nur so einen billigen Nachbau (MG3). Wir mußten ihm das Ding aus den Händen meißeln!
Das Museum war große Klasse, viele Bodenfunde (sehr gut erhalten) nicht so steril wie sonstige "Touri-Museen". Also echt zu empfehlen. Besonders das "Personal" welches aus Freiwilligen besteht kann euch einiges erzählen (meist Zeitzeugen)
Deutsche Fallschirmjägerpuppe mit Strurmgewehr 44.

Wir blieben etwas länger in Arnheim. Am 2. Tag fuhren wir in die Stadt um uns die Brücke anzuschauen (na gut, wir wollten Bier kaufen, weil in der Nähe gab es nix und wenn ich schreibe nix mein ich nix)

Die Brücke von Arnheim "A Bridge to far"
Fällt euch auf, daß es kaum Altbauten gibt? Die Allies schossen die Stadt zu Schutt und Asche. Ca 120 Häuser waren noch bewohnbar von knapp 10.000!
Alles in allem is die Stadt trotzdem sehenswert.
In Arnheim(Oosterbeck) befindet sich auch das Fallschirmjäger-Museum. Martin (ein Kumpel von Sturm) hat sich hier mal an einem Sherman ablichten lassen.